Das Land

Indonesien besteht aus 13.677 Inseln und ist mit einer (Land-)Fläche von 1.919.443 km² mehr als fünfmal so groß wie Deutschland. Nimmt man die Hoheitsgewässer mit dazu, dann sind es sogar über 8 Mio. km²! Indonesien ist somit der flächenmäßig größte südostasiatische Staat.

Die West-Ost-Ausdehnung beträgt ca. 5.100km, von Norden nach Süden sind es etwa 1.900km, sowohl nördlich als auch südlich des Äquators.

Entstanden sind die Inseln Indonesiens durch das Aufeinandertreffen von drei Teilen der Erdkruste (eurasische, ozeanisch-australische und pazifische Platte). Sie sind somit (mit Ausnahme von Borneo) alle vulkanischen Ursprungs, wobei es auch heute noch viele aktive Vulkane gibt.

Die Inseln Sumatra, Java, Bali, Lombok, Sumba, Flores und Timor liegen alle auf dem Sunda-Schelf, einer größtenteils überfluteten Fortsetzung des asiatischen Kontinents, die aus über 300 aneinandergereihten Vulkanen besteht von denen rund 70 noch aktiv sind.

Die Tier- und Pflanzenwelt auf den Inseln wird in eine asiatische und eine australische Zone unterteilt. Die Inseln westlich von Lombok waren vor Millionen von Jahren noch über den Landweg von Asien her erreichbar gewesen. Die östlichen Inseln von Lombok bis Irian Jaya hingegen waren mit Australien verbunden.

Letzte Änderung: 08.06.2011